Steuerung XT4
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Bei Campfactory statten wir Ihren Caravan mit einer Rangierhilfe aus.
Durch die Verwendung einer Rangierhilfe können Caravaner ihren Wohnwagen einfach und präzise platzieren. Ob Wenden, Einparken oder Ankuppeln – mit diesen Systemen fällt das Rangieren leicht.
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Geübte Fahrer können ihren Wohnwagen mit Hilfe eines Einweisers mit dem Zugfahrzeug sehr genau rangieren. Mit etwas Praxis ist auch Rückwärtsfahren oder im 90 Grad Winkel rückwärts einparken kein Problem.
Aber selbst der beste Fahrer wird auf dem Campingplatz den Wohnwagen abkuppeln müssen, um das Feriendomizil auf den letzten Metern in die richtige Position auf der gebuchten Campingparzelle zu bugsieren.
Wer schon einmal ohne Hilfe seinen Wohnwagen von Hand rangieren musste, weiß, wie anstrengend dies sein kann. Gerade an Schrägen oder bei weichem Untergrund ist fast immer die Hilfe anderer Camper nötig. Wenn der Campingplatz in der Hauptsaison voll belegt ist, finden sich sicher schnell viele helfende Hände. Was aber wenn in der Nebensaison niemand in der Nähe ist?
Rangierhilfen für Wohnwagen sind hier die Lösung. Sowohl bei einachsigen Modellen als auch bei Doppelachsern sorgen die Kraftpakete für zentimetergenaues Steuern. Dank Fernbedienung genießt man große Bewegungsfreiheit. Selbst schwerste Luxus-Caravans mit mehr als 2 Tonnen Gewicht lassen sich mühelos bewegen und sogar komplett um die eigene Achse drehen. Auch Steigungen von mehr als 25 Grad sind für die starken Helfer kein Problem.
Rangierhilfen werden direkt am Chassis-Rahmen des Wohnwagens montiert. Im Betrieb pressen sich die Antriebsrollen der Rangierhilfe an alle Reifen des Wohnwagens und treiben sie auf Knopfdruck per Fernbedienung an. Das Anpressen kann dabei manuell per Schwenk- oder Kurbelmechanismus erfolgen. Hier ist dann von halbautomatischen Rangierhilfen die Rede. Wenn auch das Anpressen automatisch per Fernbedienung erfolgt, handelt es sich um eine vollautomatische Rangierhilfe.
Durch die getrennte Regelung der Geschwindigkeit und Drehrichtung aller Antriebsrollen kann der Wohnwagen dann per Fernbedienung in alle Richtungen fahren und sich sogar am Platz um sich selbst drehen. Laufen alle Antriebsrollen gleich schnell und in die gleiche Richtung, fährt der Wohnwagen geradeaus rückwärts oder vorwärts. Laufen die Antriebsrollen auf einer Seite langsamer als auf der anderen, fährt der Wohnwagen eine Kurve zur langsameren Seite hin. Laufen die Antriebsrollen auf einer Seite vorwärts und auf der anderen rückwärts, dreht sich der Wohnwagen auf dem Platz um seinen Achsmittelpunkt.
Einige Systeme setzen auf das Softstart-/Softstopp-Prinzip. Damit startet der Antrieb immer sanft und kontrolliert. Ein umfangreiches Sicherheitskonzept sorgt bei allen Rangierhilfen dafür, dass das Rangiersystem nicht außer Kontrolle gerät: Mit Autostopp bleibt der Caravan in Position, falls einmal ein Rangiermotor ausfallen sollte oder die Reichweitenbegrenzung der Fernbedienung überschritten wurde.
Jedes Rad des Wohnwagens mit Ausnahme des Bugrades benötigt eine eigene Antriebsrolle. Bei einachsigen Wohnwagen sind dies also zwei Antriebseinheiten die vor oder hinter das Rad montiert werden können. Bei doppelachsigen Wohnwagen sind das vier Antriebseinheiten, die vor dem vorderen und hinter dem hinteren Reifen montiert werden.
Bei halbautomatischen Rangierhilfen erfolgt das Anpressen der Antriebsrollen manuell. Entweder werden die Antriebsrollen aus der Ruheposition zum Rad hin geschwenkt, oder mit der Kurbel an das Rad gekurbelt. Diese Systeme sind preisgünstiger als vollautomatische Rangierhilfen, da auf eine zweiten Elektromotor, für dass Anpressen der Antriebsrollen verzichtet werden kann.
Ist die Antriebsrolle einmal am Rad in der Arbeitsposition verankert, arbeitet auch die halbautomatische Rangierhilfe per Fernbedienung nach dem gleichen Prinzip wie die vollautomatische Variante. Allerdings ist die Steuerungselektronik manchmal einfacher ausgeführt. Der Fahrer muss dann selbst überlegen, welches Rad er in welche Richtung antreiben will, um den Wohnwagen einzuparken und jedem Rad einzeln den entsprechenden Befehl erteilen.
Bei vollautomatischen Rangierhilfen passiert das Anpressen der Antriebsrollen an die Räder des Wohnwagens ebenfalls auf Knopfdruck automatisch. Die dafür notwendigen zusätzlichen Elektromotoren machen die Systeme etwas teurer als die halbautomatischen Varianten.
Zudem ist die Antriebssoftware des vollautomatischen Rangierhilfen ausgefeilter. Meist befindet sich auf der Fernbedienung ein kleiner Joystick in dem der Fahrer nur die Richtung vorgibt, in die sich der Wohnwagen bewegen soll. Die Steuerungssoftware setzt dann diese Befehle eigenständig in den dafür notwendigen Antrieb der Räder um. Das Rangieren des Wohnwagens wird damit zum Kinderspiel.
Ein TÜV-Eintrag ist für die Nachrüstung und den Betrieb nur in Ausnahmefällen notwendig, zum Beispiel nach Bohrarbeiten am Rahmen.
Generell ist auch die Montage an sich nicht werkstattpflichtig. Wer allerdings nicht über das notwendige Know-how, eigene Werkstatt und Werkzeug verfügt, der ist mit dem Besuch einer Fachwerkstatt gut beraten. Mit Montagerahmen, Rahmenkit, Verstärkungsblechen und Distanzstücken sorgt der Fachmann für die richtige Positionierung des Systems am Fahrzeug – ohne Bohr- oder Schweißarbeiten.
Die elektrischen Motoren der Antriebseinheit sind in einem gekapselten wasserdichten Gehäuse untergebracht. Bei einer Montage vor dem Reifen des Wohnwagens sind die Antriebseinheiten der Rangierhilfe zusätzlich vor dem Spritzwasser des Reifens geschützt. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass die Bodenfreiheit durch die Antriebseinheit der Rangierhilfe verringert wird. Vor Allem beim Auffahren auf Bordsteine oder andere unebene Flächen muss darauf geachtet werden, dass die Rangierhilfe nicht beschädigt wird.
Durch ihre gekapselte Bauart sind die Antriebeinheiten der Rangierhilfen gut gegen Regen und Spritzwasser geschützt. Wird der Wohnwagen auch im Winter genutzt, sollten die Antriebseinheiten im Frühjahr mit klarem Wasser von den Streusalzresten der winterlichen Straßen befreit werden, damit diese nicht das Gehäuse angreifen.
Vorsicht ist beim Einsatz von Hochdruckreinigern geboten. Ist der Strahl zu nah und zu fest könnten die Dichtungen des Gehäuses beschädigt werden.
Knott, oder AL-Ko Chassis, oder gar BPW? Es gibt verschieden Hersteller von Wohnwagen Chassis. Wir finden für Sie das optimale Rangiersystem, welches perfekt an das Chassis Ihres Wohnwagens passt. Selbstverständlcih berücksichtigen wir unter anderm auch Stützlast, Gesamtgewicht, Mono- oder Tandem usw.
Ihr neues Rangiersystem verbauen wir in unserer Werkstatt. Hierfür benötigen wir ca. drei Stunden. In dieser Zeit können Sie sich in unserer Warte-Lounge bei einer gemütlichen Rasse Kaffee entspannen.
Wir sind von allen Herstellern geschult und zertifiziert.
Eine Rangierhilfe (Mover) ist ein elektrisch betriebenes Antriebssystem, das direkt an der Achse des Wohnwagens montiert wird. Über eine Fernbedienung lässt sich der Wohnwagen präzise manövrieren – vorwärts, rückwärts und auf der Stelle drehend – ganz ohne Zugfahrzeug.
Nahezu alle einachsigen und viele zweiachsige Wohnwagen können mit einer Rangierhilfe ausgestattet werden. Wichtig sind Achstyp, zulässiges Gesamtgewicht und ausreichender Bauraum am Chassis. Das passende System wird entsprechend Fahrzeugtyp und Gewicht ausgewählt.
Moderne Rangiersysteme bewegen – je nach Modell – Wohnwagen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 2.500 kg oder mehr. Für schwere Tandem-Achser gibt es speziell ausgelegte Systeme mit höherer Leistung.
Die Stromversorgung erfolgt über die Bordbatterie des Wohnwagens. Empfohlen wird eine leistungsstarke AGM- oder Lithium-Batterie. Der Stromverbrauch ist beim Rangieren kurzzeitig höher, weshalb eine passende Batteriekapazität wichtig ist.
Die Installation sollte durch einen Fachbetrieb erfolgen. Dabei wird das System am Chassis montiert und elektrisch angeschlossen. Je nach Fahrzeug dauert der Einbau in der Regel mehrere Stunden. Nach der Montage ist die Rangierhilfe sofort einsatzbereit.
Eine Rangierhilfe ermöglicht präzises und stressfreies Einparken – auch auf engen Stellplätzen oder unebenem Gelände. Sie erhöht die Sicherheit beim Manövrieren, schont Kupplung und Getriebe des Zugfahrzeugs und erleichtert das Rangieren deutlich – besonders bei Steigungen oder engen Zufahrten.